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Panorama Sprendlingen
Weingut Lutz Mohr

lassen Sie sich in die Welt der Weine entführen...

Kleines Weinlexikon

Liebe Weinfreunde,

auf dieser Seite möchten wir unseren Besuchern einen kleinen Ein- und Überblick in unsere und die in Deutschland am meisten kultivierten Weine und Reben vermitteln. Hier erfahren Sie mehr über deren Herkunft, Entstehung, Verbreitung, Aromen, sowie Tipps: Welchen Wein serviere ich am besten zu welchem Gericht?

Weingott Bacchus

Rebenübersicht

Bacchus | Blaufränkisch | Courtiller Musqué | Dornfelder | Frühburgunder | Gewürztraminer | Grauer Burgunder | Gutedel | Huxelrebe | Lemberger | Müller-Thurgau | Muscat Précoce de Saumur | Portugieser | Riesling | Silvaner | Spätburgunder | Trollinger | Vernatsch | Würzer

Bacchus

Neuzüchtung zwischen (Silvaner x Riesling) x Müller-Thurgau. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1933 durch die Rebenzüchter Peter Morio und B. Husfeld. Die Rebe ist nach dem römischen Gott des Weines Bacchus benannt.

Verbreitung: in Rheinhessen und Franken, in der Pfalz, an der Nahe, an Mosel-Saar-Ruwer und in Baden.
Farbe: hellgelb mit sanftem Grün. Aromen: Muskat und rote Johannisbeere.
Der Wein hat einen feinen Säuregehalt. Geschmack: mittelkräftig bis kräftig.

Wir empfehlen den Wein zu Fisch- oder Geflügelspeisen.

Die Bacchus-Traube
(Quelle:T. Blesch)

Blaufränkisch

Rebsorte aus Österreichs östlichstem Bundesland, dem Burgenland. Mit dieser Rebe lassen sich gute bis sehr gute Rotweine erzielen. Auch unter dem Namen Lemberger bekannt.

Die Blaufränkisch-Traube
(Quelle:Rosenzweig)

Courtiller Musqué

Anderer Name für die weiße Rebsorte Muscat Précoce de Saumur

 

Dornfelder

Der Dornfelder ist eine relativ neue Rebsorte, welche bereits sehr früh ausgereift ist. Im Jahre 1955 erfolgte die Kreuzung aus (Frühburgunder x Trollinger) x (Portugieser x Lemberger) durch August Herold.

Verbreitung: vor allem in der Pfalz und in Rheinhessen.

Ein Rotwein der je nach Reifegrad seine typischen Geschmacksnoten von sanfter bis markanter Art entfaltet.
Seine Farbe ist dunkelrot bis violett. Die Aromen des Dornfelders sind Brombeere, Sauerkirsche, grüner Paprika und Holunder.
Er hat einen starken Säuregehalt und einen betont fruchtigen Charakter.

Essen: Trinken Sie den Wein am besten zu Wildgerichten, dunklem Braten und kräftigem Käse.

Die Dornfelder-Traube
(Quelle:Rosenzweig)

Frühburgunder

Diese Rebsorte ist aus dem französischen Pinot Noir (Spätburgunder) hervorgegangen.

Verbreitung: Hierzulande wird die Rebe meist an der Ahr und in Baden-Württemberg angebaut.
Seine Farbe ist überwiegend dunkelrot. Aromen sind Kirsche, Johannisbeere, Brombeere oder Himbeere.

Wir empfehlen diesen Wein zu deftigen Fleischgerichten.

 

Gewürztraminer

Herkunft ungeklärt, Südosteuropa wird angenommen. Der Name ist wahrscheinlich von der Stadt Tramin in Südtirol abgeleitet. Aus den rötlichen Beeren entsteht ein aromatisch würziger Weißwein.

Verbreitung: In Südtirol, Im Elsaß, in der Pfalz, in Baden und an der Saale-Unstrut.

Die Farbe des Weines ist goldgelb. Aromen sind Nelken, Akazienhonig, aber auch Orange und Vanille. Der Wein hat einen hohen Alkoholgehalt und ist von geringer Säure.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich den Wein zu Terrinen, hellen Fleischspeisen oder Käse reichen. Süße Gewürztraminer empfehlen wir als Aperitif, zu Käse oder zum Dessert. .

Die Gewürztraminer-Traube
(Quelle:Delor)

Grauer Burgunder (auch Grauburgunder)

Aus der rotgrauen Burgunderrebe entstehen markante Weißweine. Es wird vermutet, dass der Grauburgunder als Auslese des Spätburgunders entstanden ist, da die Traubenreife bei beiden Reben ähnlich erfolgt.

Verbreitung: Hauptanbaugebiete sind Italien und Deutschland.

Farbe: blassgelb mit Grünstich bis goldgelb. Aromen: Birne, Honig, Ananas, Grapefruit, Liebstöckel, grüne Bohne. Geschmack: frühe Lesen können leichte und spritzige Weine hervorbringen. Späte Reife macht die Weine schwer und somit gehaltvoller.

Wir empfehlen: Zu Vorspeisen und Fisch leichte Qualitäts- und Kabinettweine, kräftige Spätlesen zu dunklem Braten oder Wild, und als Aperitif edelsüße Spätauslesen.

Die Grauburgunder-Traube
(Quelle:Rosenzweig)

Gutedel

Eine weiße sehr ertragreiche Rebsorte. Deren Weine haben eine geringe Säure. In Baden gilt der Gutedel als guter und süffiger Vesperwein.

Die Gutedel-Traube
(Quelle:Anlicker)

Huxelrebe

Neuzüchtung zwischen Gutedel x Courtiller Musqué. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1927 durch Georg Scheu (1879-1949). Benannt wurde sie nach dem Weinguts- und Rebschulbesitzer Fritz Huxel (1892-1972).

Verbreitung: Die überaus ertragreiche Sorte belegt in Deutschland über 1.100 Hektar Rebfläche, sie wird vor allem in Rheinhessen, in der Pfalz und an der Nahe angebaut.

Die Farbe ist blassgelb, die Aromen sind Honig, Orangen, Honigmelone, Maracuja, Jasmin. Der Geschmack ist von milder Säure und vollem Körper.

Wir empfehlen unsere Huxel Spätlese als Aperitif oder zum Dessert.

 

Lemberger

Bezeichnung für den Blaufränkisch in Württemberg.

 

Müller-Thurgau (auch Rivaner genannt)

Müller-Thurgau ist eine weiße Rebsorte, die auch Rivaner genannt wird. Im Jahre 1882 von dem Rebforscher Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau(Schweiz) an der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau gezüchtet.

Lange Zeit gab es widersprüchliche Angaben über die Herkunft der Rebe. Erst mit einer neuen gendiagnostischen Methode gelang es Wissentschaftlern der Deutschen Bundesanstalt für Züchtungsforschung in Siebeldingen/Pfalz die Rebsorte genauer zu bestimmen. Demnach ist der Müller-Thurgau auf den Gutedel zurückzuführen.

Verbreitung: 42.000 ha Anbaufläche weltweit. In Deutschland vor allem in Rheinhessen, Baden, der Pfalz, an Mosel-Saar-Ruwer, in Franken, an der Nahe, in Sachsen und an der Hessischen Bergstraße.

Farbe: blass- bis hellgelb. Aromen: grüner Apfel, Zitrone, Muskat, grüne Paprika, Geranie. Geschmack: milde Säure und leichter bis mittelkräftiger Körper. Sollte innerhalb zwei bis drei Jahren getrunken werden, da nach längerer Lagerzeit das feine Muskataroma verloren geht.

Wir empfehlen Müller-Thurgau zu Süßwasserfisch und Schweinebraten.

Die Müller-Thurgau-Traube
(Quelle:Rosenzweig)

Muscat Précoce de Saumur

Eine sehr früh reifende Rebsorte. Sie wird gerne zur Züchtung neuer ebenfalls frühreifender Weine verwendet.

 

Portugieser

Herkunft wahrscheinlich Österreich-Ungarn. Im 19. Jahrhundert kam die Rebsorte über Österreich nach Deutschland.

Aus der Portugieser-Rebe entstehen süffige, vollmundige Schoppenweine. Als Weißherbst können gute Qualitätsweine entstehen.

Die Portugieser-Traube
(Quelle:Rosenzweig)

Riesling

Der Riesling bringt besonders in kühlen und gemäßigten Klimazonen wie sie bei uns in Deutschland anzutreffen sind, überdurchschnittliche Ergebnisse hervor. Stammt vermutlich von einer Wildrebe am Oberrhein ab. Bereits vor 1500 wird sie urkundlich erwähnt.

Verbreitung: An steilen Hängen entlang der Flusstäler von Mosel-Saar-Ruwer, der Nahe, des Rheins, vom Main, der Ahr, aber auch in der klimabegünstigten Pfalz.

Farbe: blass mit Grünstich bis goldgelb. Die Aromen ziehen sich von Apfel, Grapefruit, Pfirsich, Aprikose, Quitte, Ananas, Mango über Kräuter bis hin zu Mineralien. Sein markantes Aroma entwickelt er dann, wenn er möglichst lange am Rebstock ausreift.

Unsere Empfehlung: Qualitätsweine zu Fischspeisen oder Geflügel. Trockene Spätlesen und ältere Weine zu Enten- oder Gänsebraten und edelsüße Rieslinge lassen sich als Aperitif oder zu Dessert genießen.

Die Riesling-Traube
(Quelle:Maack)

Silvaner

Diese weiße Rebsorte gelangte im 17. Jahrhundert nach Deutschland.

Verbreitung: Hierzulande hauptsächlich in Rheinhessen, Franken und in der Pfalz. In Rheinhessen wurde der RS oder Rheinhessen Silvaner als Gütesiegel für die Region Rheinhessen geschaffen.

Farbe: blass, Aromen: Stachelbeere, Quitte, Karamel, Heu; Geschmack: milde bis feinrassige Säure, leichter bis kräftiger Körper.

Genießen Sie den Wein zu Spargel, gedünsteten Süßwasserfischen, gekochtem Huhn und Kalbsbraten. .

Dir Silvaner-Traube
(Quelle:Däisd)

Spätburgunder

In Frankreich Pinot Noir und im deutschen Sprachraum Spätburgunder oder blauer Spätburgunder genannt. Stammt vermutlich von einer burgundischen Wildrebe ab.

Verbreitung: Hauptanbaugebiet ist Burgund. Bei uns in Deutschland ist der Spätburgunder die wichtigste Qualitätsrotweinsorte. Durch die lange Reifezeit, die er in unserem gemäßigten Klima benötigt und seinem hohen Säuregehalt ist der Wein lange lagerfähig..

Farbe: ziegel- bis tiefrot, meist rubinrot. Aromen: Brombeere, Waldbeere, Himbeere, Kirsche, Rauch, Leder; Geschmack: samtig, mit feiner fruchtiger Säure und gehaltvollem Körper.

Wir empfehlen die Rotweine zu kräftigem Braten, Wildfleisch oder Käse. Die aus der Rebe auch gewonnenen Weißherbste munden zu Vorspeisen und hellen Fleischgerichten.

Die Spätburgunder-Traube
(Quelle:Anlicker)

Trollinger

Diese rote Rebsorte ist wahrscheinlich als Variation aus dem italienischen Vernatsch entstanden. Er gelangte Mitte des 17. Jahrhunderts über Südtirol nach Württemberg.

Verbreitung: Hauptanbaugebiete sind Südtirol und Württemberg, ist aber ebenfalls im Kraichgau/Baden anzutreffen.

Farbe: rubin- bis granatrot. Geschmack: kernig, frisch, fruchtig, duftig und leicht. Hat einen hohen Säuregehalt und besitzt einen herzhaften Charakter.

Wir empfehlen Trollinger zur deftigen Brotzeit oder zu Steak, Rostbraten, Kalbfleisch und Kaninchen.

Die Trollinger-Traube
(Quelle:Rosenzweig)

Vernatsch

ist die häufigste rote Rebsorte in Südtirol. Das Charakteristische des Vernatsch ist ein fruchtiges- und an Mandeln erinnerndes Aroma.

 

Würzer

Georg Scheu gelang 1932 diese Neuzüchtung aus Gewürztraminer x Müller-Thurgau in der Rebenzüchtungs-Anstalt Alzey in Rheinland-Pfalz.

Verbreitung: In Deutschland nur knapp 100 Hektar, wird vor allem in Rheinhessen und an der Nahe angebaut.

Farbe: gelb- bis goldgrün. Geschmack: wie schon dem Namen zu entnehmen ist äußerst würzig.

Wir empfehlen den Würzer zu kräftigem Käse z.B. Parmesan.

 

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